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Trinkwasserversorgung » WasserZweckVerband­ Malchin Stavenhagen

Trinkwasserversorgung

Trinkwasser gibt es im Handumdrehen – frisch und sauber fließt es aus dem Wasserhahn. Jeden Tag rund um die Uhr. Dabei wird oft vergessen, dass Trinkwasser ein Lebensmittel ist. Im wahrsten Sinne des Wortes: ein Mittel, ohne das kein Leben möglich ist.

Trinkwasserversorgung

Im Verbandsgebiet des WasserZweckVerbandes Malchin Stavenhagen wird täglich in 22 Wasserwerken qualitativ hochwertiges Trinkwasser aufbereitet und über das Rohrnetz, das insgesamt 529 km lang ist, in die Haushalte transportiert. In allen Wasserwerken wird ausschließlich Grundwasser gefördert und aufbereitet.

Für den Schutz solcher Grundwassergewinnungsgebiete sind Trinkwasserschutzzonen festgesetzt.

Unser qualifiziertes Fachpersonal ist stets für den Betrieb und die Instandhaltung der Wasserwerke und dem dazugehörigen Leitungsnetz in Bereitschaft.

Mit der Wasseraufbereitung halten wir die Mindestanforderungen und Grenzwerte für Trinkwasser, welche in der Trinkwasserverordnung verankert sind, ein. Die gesetzlich geforderte Überwachung der Trinkwasserqualität sichert das vom WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen beauftragte Wasser- und Umweltlabor und darüber hinaus das Gesundheitsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.

Trinkwasserschutzzone

Trinkwasserschutz ist eine besondere auf die konkrete Wassergewinnungsanlage ausgerichtete Form des Umweltschutzes der Gewässer.

Um das Grundwasser vor Gefährdungen und Beeinträchtigungen zu sichern, schreibt das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und das Wassergesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LWaG) die Errichtung von Trinkwasserschutzzonen vor. Für die Festlegung der einzelnen Schutzzonen ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Untere Wasserbehörde zuständig.

Grundlage ist das Arbeitsblatt W 101. (Richtlinien für Grundwasserschutzgebiete, herausgegeben vom Deutschen Verein des Gas- & Wasserfaches e. V. mit Sitz in Bonn “DVGW”).

Danach wird entsprechend dem möglichen Grad der Gefährdung das Schutzgebiet festgesetzt in:

Schutzzone I (Fassungsbereich)
Schutzzone II (engere Schutzzone)
Schutzzone III (weitere Schutzzone)

Schutzzone I

Der Fassungsbereich ist besonders schutzbedürftig, er steht daher in der Regel im Eigentum des WasserZweckVerbandes Malchin Stavenhagen. Durch einen Zaun wird der Bereich gegen unbefugtes Betreten geschützt, so dass eine direkte Verunreinigung der Fassungsanlage bzw. Entnahmestelle nicht möglich ist. Da im Nahbereich der Wassererfassung die Gefährdung besonders groß ist und Abhilfemaßnahmen wegen des Zeitaufwandes kaum mehr wirksam werden, darf die Zone I nicht zu klein bemessen sein.

Schutzzone II

Mit der engeren Schutzzone soll ein wirksamer Schutz gegen krankheitserregende Keime (z. B. Bakterien, Viren) sowie eine Ausgleichswirkung z. B. Verdünnung, Diffusion, Adsorption, Filtration) erreicht werden. Die Ausgleichswirkung spielt eine Rolle, da in der engeren Schutzzone die landwirtschaftliche Nutzung erlaubt ist, wodurch eine mikrobiologische Verunreinigung besteht, diese aber auf dem Fließweg von der Geländeoberfläche bis zum Brunnen abgebaut sein muss.

Schutzzone III

Durch die weitere Schutzzone muss garantiert sein, dass trotz teilweiser Verletzung der Deckschichten (durch die Landwirtschaft, den Wohnungsbau, das Gewerbe) eine mögliche Verunreinigung kompensiert werden kann. So müssen, z. B. mikrobiologische Verunreinigungen über den Fließweg bis zum Brunnen abgebaut sein.

Wasserwerke in der Übersicht

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Ortsname angeschlossene Orte Ø angeschlossene Einwohner Ø tägliche Trinkwasserförderung in Liter Analysewerte
Basedow

Basedow
Basedow Höhe
Gessin
Seedorf
Stöckersoll

653 85.000 Analysewerte
Basepohl

Basepohl Am See
Basepohl Dorf
Grammentin

828 96.000 Analysewerte
Gädebehn

Friedrichsruh
Gädebehn
Kleeth
Knorrendorf

411 119.000 Analysewerte
Gielow

Gielow
Gielower Mühle
Peenhäuser

982 141.000 Analysewerte
Groß Helle

Groß Helle
Klein Helle
Mölln
Wrodow

484 70.000 Analysewerte
Gülitz

Gorschendorf
Gülitz
Jettchenshof
Retzow
Salem

415 68.000 Analysewerte
Ivenack

Grischow
Ivenack
Markow
Weitendorf
Zolkendorf

794 218.000 Analysewerte
Jürgenstorf

Carlsruhe
Jürgenstorf
Kittendorf
Krummsee
Mittelhof
Oevelgünde
Rottmannshagen
Sülten
Sülten Hof
Voßhagen
Zettemin

1.581 283.000 Analysewerte
Luplow

Bredenfelde
Briggow
Karlshof
Lüdershof
Luplow
Tarnower Mühle
Voßfeld

497 163.000 Analysewerte
Malchin

Axelshof
Duckow
Kummerow
Leuschentin
Malchin
Maxfelde
Scharpzow

7.317 1.850.000 Analysewerte
Neu Panstorf

Alt Panstorf
Neu Panstorf

143 20.000 Analysewerte
Neu Panstorf Forsthof

Neu Panstorf Forsthof

11 1.000 Analysewerte
Neukalen

Karnitz
Neukalen
Schlakendorf

1.594 246.000 Analysewerte
Pinnow

Pinnow

43 9.000 Analysewerte
Remplin

Remplin
Wendischhagen

359 94.000 Analysewerte
Rittermannshagen

Christinenhof
Demzin
Faulenrost
Faulenrost-Ausbau
Gielow-Ausbau
Hinrichsfelde
Hungerstorf
Liepen
Rittermannshagen
Rittermannshagen Hof
Schwabendorf

756 202.000 Analysewerte
Ritzerow

Galenbeck
Goddin
Ritzerow
Wackerow

451 58.000 Analysewerte
Rosenow

Buchholz
Rosenow
Schwandt
Tarnow

813 139.000 Analysewerte
Schorrentin

Schönkamp
Schorrentin
Warsow

185 71.000 Analysewerte
Stavenhagen II

Gülzow
Klockow
Kölpin
Neu Jürgenstorf
Neubauhof
Pribbenow
Stavenhagen
Stavenhof
Wüstgrabow

5.823 1.208.000 Analysewerte
Viezenhof

Viezenhof

15 1.000 Analysewerte

Trinkwasserqualität

Trinkwasserqualität ist eine Lebensqualität

Für jedes Trinkwasser gilt im Interesse der Gesundheit das Reinheitsgebot. Deshalb gibt es für eine Reihe von Inhaltsstoffen strenge Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen.

Die Trinkwasserverordnung 2001 gibt beides vor:

Die Qualitätsmaßstäbe bei den mikrobiologischen und chemischen Untersuchungen sowie die dabei anzuwendenden Verfahren und die Häufigkeit der Untersuchungen.

Wer kontrolliert die Qualität des Trinkwassers?

Der WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen hat für die Qualitätsüberwachung des Wassers das akkreditierte Wasser- und Umweltlabor, die KDH GmbH Neubrandenburg, beauftragt. Häufigkeit und Umfang der Untersuchungen sind durch die Trinkwasserverordnung 2001 gesetzlich vorgeschrieben.

Gemäß § 18 Artikel 1 der Trinkwasserverordnung ist auch eine amtliche Kontrolle gefordert. Diese wird durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (Gesundheitsamt) durchgeführt.

Wo werden überall Wasserproben entnommen?

Die Qualitätskontrolle beginnt nicht erst am Werksausgang der Wasserwerke, sondern bereits bei der Wassergewinnung. Das Rohwasser des WasserZweckVerbandes Malchin Stavenhagen wird regelmäßig untersucht, so dass Veränderungen des Grundwassers rechtzeitig erkannt werden können.

Die meisten Untersuchungen werden jedoch in den Wasserwerken und im Rohrnetz vorgenommen. Rohrnetzproben sind deshalb so wichtig, weil wir Ihnen garantieren müssen, dass sich die sehr gute Trinkwasserqualität vom Wasserwerk bis zur Verbrauchsstelle nicht verändert.

Was wird untersucht

Die Untersuchungen erstrecken sich auf die Mikrobiologie, die im Zentrum der Trinkwasserhygiene steht, und die von der Trinkwasserverordnung vorgegebenen chemischen-physikalischen Parameter. Hierzu werden die entsprechenden Analyseverfahren laut Trinkwasserverordnung angewandt.