WasserZweckVerband
Malchin Stavenhagen

Schultetusstraße 56
17153 Stavenhagen

info@wzv-malchin-stavenhagen.de

Tel. 039954 361-0
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"Wir möchten Ihnen interaktiv erläutern, welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um einen Rückstau zu vermeiden, damit Keller und Garage trocken bleiben." film
WAS IST RÜCKSTAU?
TRINKWASSERVERSORGUNG

Trinkwasser gibt es im Handumdrehen - frisch, klar und sauber fließt es aus dem Wasserhahn. Jeden Tag rund um die Uhr. Dabei wird oft vergessen, dass Trinkwasser ein Lebensmittel ist. Im wahrsten Sinne des Wortes: Ein Mittel, ohne das kein Leben möglich ist.

Im Verbandsgebiet des WasserZweckVerbandes Malchin Stavenhagen wird täglich in 22 Wasserwerken qualitativ hochwertiges Trinkwasser aufbereitet und über das Rohrnetz, das insgesamt 524 km lang ist, in die Haushalte transportiert. In allen Wasserwerken wird ausschließlich Grundwasser gefördert und aufbereitet.

Für den Schutz solcher Grundwassergewinnungsgebiete sind Trinkwasserschutzzonen festgesetzt.

Unser qualifiziertes Fachpersonal ist stets für den Betrieb und die Instandhaltung der Wasserwerke und dem dazugehörigen Leitungsnetz in Bereitschaft.
Mit der Wasseraufbereitung halten wir die Mindestanforderungen und Grenzwerte für Trinkwasser, welche in der Trinkwasserverordnung verankert sind, ein. Die gesetzlich geforderte Überwachung der Trinkwasserqualität sichert das vom WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen beauftragte Wasser- und Umweltlabor und darüber hinaus das Gesundheitsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.


Trinkwasserschutzzonen

Trinkwasserschutz ist eine besondere auf die konkrete Wassergewinnungsanlage ausgerichtete Form des Umweltschutzes der Gewässer.
Um das Grundwasser vor Gefährdungen und Beeinträchtigungen zu sichern, schreibt das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und das Wassergesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LWaG) die Errichtung von Trinkwasserschutzzonen vor. Für die Festlegung der einzelnen Schutzzonen ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Untere Wasserbehörde zuständig.
Grundlage ist das Arbeitsblatt W 101.
(Richtlinien für Grundwasserschutzgebiete, herausgegeben vom Deutschen Verein des Gas- & Wasserfaches e. V. mit Sitz in Bonn "DVGW").
Danach wird entsprechend dem möglichen Grad der Gefährdung das Schutzgebiet festgesetzt in:

Schutzzone I (Fassungsbereich)
Schutzzone II (engere Schutzzone)
Schutzzone III (weitere Schutzzone)


Schutzzone I

Der Fassungsbereich ist besonders schutzbedürftig, er steht daher in der Regel im Eigentum des WasserZweckVerbandes Malchin Stavenhagen. Durch einen Zaun wird der Bereich gegen unbefugtes Betreten geschützt, so dass eine direkte Verunreinigung der Fassungsanlage bzw. Entnahmestelle nicht möglich ist. Da im Nahbereich der Wasserfassung die Gefährdung besonders groß ist und Abhilfemaßnahmen wegen des Zeitaufwandes kaum mehr wirksam werden, darf die Zone I nicht zu klein bemessen werden.


Schutzzone II

Mit der engeren Schutzzone soll ein wirksamer Schutz gegen krankheitserregende Keime (z. B. Bakterien, Viren) sowie eine Ausgleichswirkung z. B. Verdünnung, Diffusion, Adsorption, Filtration) erreicht werden. Die Ausgleichswirkung spielt eine Rolle, da in der engeren Schutzzone die landwirtschaftliche Nutzung erlaubt ist, wodurch eine mikrobiologische Verunreinigung besteht, diese aber auf dem Fließweg von der Geländeoberfläche bis zum Brunnen abgebaut sein muss.


Schutzzone III

Durch die weitere Schutzzone muss garantiert sein, dass trotz teilweiser Verletzung der Deckschichten (durch die Landwirtschaft, den Wohnungsbau, das Gewerbe) eine mögliche Verunreinigung kompensiert werden kann. So müssen, z. B. mikrobiologische Verunreinigungen über den Fließweg bis zum Brunnen abgebaut sein.


Liste der Wasserwerke

Wasserwerke in der Übersicht

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Name angeschlossene
Orte
durchschnittlich angeschlossene
Einwohner
durchschnittliche, tägliche Trink-
wasserförderung
in Liter
Basedow Basedow
Basedow Höhe
Gessin
Seedorf
Stöckersoll
653 85.000PDF Analysewerte

Basepohl Basepohl Dorf
Basepohl Am See
Grammentin
828 96.000PDF Analysewerte

Neu Panstorf Forsthof Neu Panstorf Forsthof
11 1.000PDF Analysewerte

Gädebehn Friedrichsruh
Gädebehn
Kleeth
Knorrendorf
411 119.000PDF Analysewerte

Gielow Gielow
Gielower Mühle
Peenhäuser
982 141.000PDF Analysewerte

Groß Helle Groß Helle
Klein Helle
Mölln
Wrodow
484 70.000PDF Analysewerte

Gülitz Gorschendorf
Gülitz
Jettchenshof
Retzow
Salem
415 68.000PDF Analysewerte

Ivenack Grischow
Ivenack
Markow
Weitendorf
Zolkendorf
794 218.000PDF Analysewerte

Jürgenstorf Jürgenstorf
Kittendorf
Krummsee
Mittelhof
Oevelgünde
Sülten
Sülten Hof
Voßhagen
1.203 217.000PDF Analysewerte

Luplow Bredenfelde
Briggow
Karlshof
Lüdershof
Luplow
Voßfeld
Tarnower Mühle
497 163.000PDF Analysewerte

Malchin Axelshof
Duckow
Kummerow
Leuschentin
Malchin
Maxfelde
Scharpzow
7.317 1.850.000PDF Analysewerte

Neu Panstorf Alt Panstorf
Neu Panstorf
143 20.000PDF Analysewerte

Neukalen Karnitz
Neukalen
Schlakendorf
1.594 246.000PDF Analysewerte

Pinnow Pinnow
43 9.000PDF Analysewerte

Remplin Remplin
Wendischhagen
359 94.000PDF Analysewerte

Rittermannshagen Christinenhof
Demzin
Faulenrost
Faulenrost-Ausbau
Gielow-Ausbau
Hinrichsfelde
Hungerstorf
Liepen
Rittermannshagen
Rittermannshagen Hof
Schwabendorf
756 202.000PDF Analysewerte

Ritzerow Galenbeck
Goddin
Ritzerow
Wackerow
451 58.000PDF Analysewerte

Rosenow Buchholz
Rosenow
Schwandt
Tarnow
813 139.000PDF Analysewerte

Schorrentin Schönkamp
Schorrentin
Warsow
185 71.000PDF Analysewerte

Stavenhagen II Gülzow
Klockow
Kölpin
Neu Jürgenstorf
Neubauhof
Pribbenow
Stavenhagen
Stavenhof
Wüstgrabow
5.823 1.208.000PDF Analysewerte

Viezenhof Viezenhof
15 1.000PDF Analysewerte

Zettemin Carlsruhe
Rottmannshagen
Zettemin
378 66.000PDF Analysewerte


Trinkwasserqualität ist Lebensqualität

Für jedes Trinkwasser gilt im Interesse der Gesundheit das Reinheitsgebot.
Deshalb gibt es für eine Reihe von Inhaltsstoffen strenge Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen.
Die Trinkwasserverordnung 2001 gibt beides vor:
Die Qualitätsmaßstäbe bei den mikrobiologischen und chemischen Untersuchungen sowie die dabei anzuwendenden Verfahren und die Häufigkeit der Untersuchungen.


Wer kontrolliert die Qualität des Trinkwassers?

Der WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen hat für die Qualitätsüberwachung des Wassers das akkreditierte Wasser- und Umweltlabor, die KDH GmbH Neubrandenburg, beauftragt. Häufigkeit und Umfang der Untersuchungen sind durch die Trinkwasserverordnung 2001 gesetzlich vorgeschrieben.

Gemäß § 18 Artikel 1 der Trinkwasserverordnung ist auch eine amtliche Kontrolle gefordert. Diese wird durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (Gesundheitsamt) durchgeführt.


Wo werden überall Wasserproben entnommen?

Die Qualitätskontrolle beginnt nicht erst am Werksausgang der Wasserwerke. Nein, sie beginnt bereits bei der Wassergewinnung. Das Rohwasser des WasserZweckVerbandes Malchin Stavenhagen wird regelmäßig untersucht, so dass Veränderungen des Grundwassers rechtzeitig erkannt werden können.

Die meisten Untersuchungen jedoch werden in den Wasserwerken und im Rohrnetz vorgenommen. Rohrnetzproben sind deshalb so wichtig, weil wir Ihnen garantieren müssen, dass sich die sehr gute Trinkwasserqualität vom Wasserwerk bis zur Verbrauchsstelle nicht verändert.


Was wird untersucht?

Die Untersuchungen erstrecken sich auf die Mikrobiologie, die im Zentrum der Trinkwasserhygiene steht, und die von der Trinkwasserverordnung vorgegebenen chemischen-physikalischen Parameter. Hierzu werden die entsprechenden Analyseverfahren laut Trinkwasserverordnung angewandt.